Kinder Gottes

 Achtung, Wertschätzung und Liebe,

bringen zum Entfalten die kleinste Triebe.

Sie sind der Boden, auf dem das Pflänzchen Kind wie ein Baum gedeihen kann,

sich verwurzelt und wächst heran.

Durch Ziehen dies nicht schneller geht,

es ist wichtig, dass ihr Erwachsenen das versteht.

Alles geschieht zur rechten Zeit,

wenn das Kind dafür ist bereit.

Habt Geduld, gebt ihm die Zeit, die es braucht,

auch wenn es euch manchmal schlaucht.

Der Standort, das Umfeld eine große Rolle spielt,

darum verhaltet euch ganz gezielt.

Steht ihm liebevoll als weise Begleiter zur Seite,

damit es irgendwann ziehen kann in die Weite.

Mit Lob, Wertschätzung und Begeisterung erweckt ihr im Kind die Motivation, 

sich Fähigkeiten und Wissen anzueignen für jede Situation.

Was es mit Freude tut, wird auf Dauer Erfolg haben,

es entfalten sich wundervolle Gaben.

Alles kann sich verankern im Herzen und Verstand,

jedes Kind trägt sein individuelles Gewand.

Die Basis, auf der alles kann gedeihen

und dem Ganzen noch mehr Energie verleihen,

sind klare Botschaften und Regeln, die das Kind versteht,

die es nachvollziehen kann, in Resonanz damit geht.

Es ist wichtig, Konsequenzen zu definieren,

damit das Kind sich kann orientieren,

und Grenzen aufzuzeigen,

die es sich macht zu eigen.

Werden diese überschritten, oder Abmachungen nicht eingehalten,

ist am Vereinbarten festzuhalten.

Kritisiert notfalls Handlungen und Benehmen, aber nicht das Kind,

macht euren Standpunkt klar und seid nicht wie eine Fahne im Wind.

Aus Verfehlungen braucht ihr nicht immer gleich eine große Sache machen,

klärt klar und deutlich, dann kann Verständnis erwachen.

Niemals solltet ihr seine Würde verletzen,

das solltet ihr keinesfalls unterschätzen.

Auf der Basis von Liebe alles möglich ist,

klare Worte sind eine Wohltat, die so mancher vermisst.

Auf Härte, die sich seinem Verständnis entzieht, 

wenn das Kind nicht weiß, wie ihm geschieht,

reagiert es mit Wut und wird sich innerlich verschließen,

Zorn und Unfrieden im Untergrund weiter schwelen und sprießen.

Das bringt niemanden weiter

und ist alles andere als heiter.

Respekt wird man sich mit Strafen nie verschaffen,

sie sind die falschen Waffen.

Durch sie wird Gehorsam erzwungen,

und ist nicht förderlich für weitere Entwicklungen.

Strafe und Entzug von Liebe sind keine geeigneten Erziehungsmethoden,

auch körperliche Züchtigungen entziehen dem Kind den Boden.

Wird eine Verhaltenssteuerung mittels Bestrafung, Belohnung oder versteckter Manipulation gelebt,

hat die in ihrem Kern sehr beherrschende Methode häufig verheerende Folgen, die wie Teer an ihm klebt.

Es wird Schuld zugewiesen und einschränkende Blockaden gesetzt,

das Kind auf vielfältige Weise verletzt.

Alle Kinder möchten sich angenommen und wertgeschätzt fühlen in ihrem Sein,

und nicht in ein Gefängnis der Zwänge blicken hinein.

Der Selbstwert soll unangetastet bleiben,

niemand hat das Recht, ihre Liebe für sich selbst zu vertreiben.

Alles was das Selbstvertrauen, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten des Kindes schwächt, gilt es zu vermeiden,

sonst beschwört man hervor unsägliches Leiden.

Auch Fleiß hat mit Selbstachtung zu tun, 

und steckt schon in den Kinderschuh‘n.

Er ist angeboren, das Kind würde sonst nicht laufen lernen, 

es würde nicht immer wieder greifen wollen nach den Sternen.

Fehlende Wertschätzung und falsche Vorbildfunktion das blockieren,

seinen Willen zu entdecken und zu lernen es wird verlieren.

Wer nicht zum Lernen bereit ist, ist nicht bereit, zu leben,

hat nichts, was ihn nach dem Licht lässt streben.

Der Platz im Leben fällt niemandem in den Schoß, 

der Aufwand dafür ist recht groß.

Er wird durch Anstrengung erworben, viele Erkenntnisse wollen gewonnen werden,

es gibt viel zu tun hier auf Erden.

Jede geschaffte Herausforderung ist wie ein Sieg,

machmal fühlt es sich an wie ein gewonnener Krieg.

Daraus ergibt sich immer wieder ein Erfolgserlebnis,

das ist ein überaus wichtiges Ergebnis.

Ein erwachter Geist weiß, dass er durch Fleiß und Anstrengung wachsen kann,

so wie er will, nicht irgendwann.

Dieses Bewusstsein gilt es zu fördern, zu fordern und zu schulen

und nicht im Konkurrenzkampf miteinander zu buhlen.

Erweckt die Freude, denn mit ihr alles leichter geht

und das Kind viel besser versteht.

Eltern, Großeltern, Lehrer, alle haben eine Vorbildfunktion,

und die Aufgabe ihnen beizustehen in jeder Situation.

Seid dabei in dem Wissen, dass ihr durch das Kind in einen Spiegel blickt,

es euch zeigt, wo es bei euch noch hakt und zwickt.

Kinder sind Lehrmeister der besonderen Art

und erfüllen einen sehr wichtigen Part.

Für diesen Dienst dürft ihr demütig und dankbar sein,

sie finden den Weg in euer Herz hinein.

Gleichzeitig suchen, gehen und finden zu ihrer Zeit selbst ihren eigenen Weg,

manchmal suchen sie lange einen Steg.

Begleitet sie geduldig, mit Wertschätzung, Achtung, Mitgefühl und vor allem mit Liebe,

dann entfaltet jedes Bäumchen seine Triebe.

Es ist wichtig, dass das Kind lebt, was es fühlt,

auch wenn es ist ganz aufgewühlt,

dass es lernt, für sich selbst einzustehen,

den Weg der Wahrhaftigkeit zu gehen,

ohne Angst Entscheidungen zu treffen,

sein Selbst lebt, ohne nachzuäffen,

selbstverantwortlich zu handeln, 

bestrebt ist, sich zu verwandeln,

glücklich zu sein - sich selbst liebt, wie es ist,

und erkennt, dass es ein Teil Gottes ist.

Denn so kommt es in seine Kraft und entfaltet sein ganzes Potential, 

das ist für das Kind und alle einfach nur genial.

Es wächst hoch in den Himmel hinein

und erkennt seinen wundervoll leuchtenden Schein.

 

  © Charlotte Deppisch



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